12 Ideen & Tipps für zauberhafte Weihnachtsfotos mit Kindern

Beim Geschenkeauspacken, beim Staunen vor dem Baum oder beim Weihnachtsspaziergang durch die winterliche Dunkelheit mit festlicher Beleuchtung entstehen oft die schönsten Weihnachtsbilder. Lass dich von unseren Motivideen inspirieren und halte eure schönsten Weihnachtserinnerungen als Familie fest. Im Anschluss findest du noch einige Tipps, wie das Weihnachts-Shooting mit Kindern entspannt und ohne Zwang ablaufen kann.

1. Ein Blick durch Lichter und Zweige
Hier wird nicht frontal fotografiert, sondern durch etwas hindurch: Zweige des Tannenbaumes, eine Lichterkette oder eine Kerze sind im Vordergrund, unmittelbar bei der Kamera. Das Vordergrundelement bleibt unscharf, die Familie dahinter wird fokussiert - oder umgekehrt.
So entsteht durch die weichen, weihnachtlichen Konturen eine besondere Wärme und Tiefe im Bild. Nutze das "Versteck" hinter dem Baum, um deine Kinder in unbeobachteten Momenten zu fotografieren, etwa wenn sie versunken in ein neues Buch sind, das sie zu Weihnachten bekommen haben – so kannst du schöne Momente ganz natürlich festhalten.

2. Weihnachten aus Kinderaugen
Die Kamera befindet sich mit einem Stativ oder einem anderen Hilfsmittel auf Augenhöhe eines Kleinkindes und blickt nach oben: Eltern wirken größer, der Weihnachtsbaum fast riesig. Dieses Motiv verändert die Perspektive – und damit auch das Gefühl des Bildes. Es zeigt Weihnachten so, wie Kinder es erleben: überwältigend, warm, voller Staunen.
3. Mitten im Trubel der Weihnachtsfreude
Kinder dürfen rennen, tanzen, sich drehen – durchs Wohnzimmer, vorbei am Baum. Die Kamera hält nicht alles gestochen scharf fest, sondern die Bewegung bleibt sichtbar. Mit diesem modernen Motiv ist nicht nur der Moment lebendig, sondern auch die Erinnerung bleibt es.

4. Das schönste Chaos nach dem Auspacken
Nach dem Geschenkeauspacken bleibt oft ein fröhliches Durcheinander zurück: zerknülltes Geschenkpapier, aufgerissene Bänder und lachende Kinder mittendrin. Genau dieses Chaos eignet sich perfekt für lustige Weihnachtsfotos.
Fotografiere, wie deine Kinder Papierfetzen wie Herbstlaub in die Luft werfen oder darin herumtoben. So entstehen lebendige Bilder voller Bewegung und Spaß – ganz ohne inszeniertes Lächeln.
5. Ein Rahmen für euren Weihnachtsmoment
Die Familie steht vor dem Baum und hält einen großen, ungefüllten Bilderrahmen aus Holz ohne Rückwand. Die Eltern halten ihn etwas schräg vor sich, alle schauen hindurch oder zueinander. Der Rahmen gibt dem Bild Struktur und hebt den Moment hervor.
6. Alle mal kurz hinlegen
Ein besonders schönes Motiv für mehrere Kinder – die eigenen oder gemeinsam mit Cousins und Cousinen. Die Kinder liegen umgeben von dezenter Weihnachtsdeko oder kleinen Geschenken auf einem weichen Teppich, in schicker Festtagskleidung – entweder im Kreis mit den Köpfen in der Mitte, oder nebeneinander in abwechselnd umgekehrter Richtung, sodass sie Kopf an Kopf liegen.

7. Nähe ohne großes Drumherum
Nicht jedes Weihnachtsfoto muss die ganze Familie oder nur die Kinder zeigen. Manchmal erzählen die leisen Bilder mehr: Ein Elternteil mit einem Kind auf dem Arm, auf dem Sofa oder vor dem Baum – ruhig, nah, ein Blick in die Augen, ein Stupser an die Nase, ein Kuss auf die Wange. Einfach aneinandergekuschelt, ohne großes Arrangement.
8. Wenn ein Geschenk zum kleinen Zaubermoment wird
Kinder schauen staunend in eine Geschenkbox, aus der Licht strahlt.
Dieses Motiv funktioniert besonders gut in ruhiger Umgebung, mit wenig Ablenkung drumherum – einfach ein Tablet mit hellem Display oder eine helle Lichterkette in die Schachtel legen. Wichtig ist, dass man die Lichtquelle nicht sehen kann.

9. Ein Ort, viele Jahre, immer neue Weihnachtsfotos
Macht ein Motiv zum festen Ritual: immer derselbe Platz in der Wohnung, derselbe Bildausschnitt, derselbe Blickwinkel – jedes Jahr wieder. Was sich verändert, sind die Menschen: Kinder wachsen, Familien verändern sich. Über Jahre hinweg entsteht so eine besondere Bildserie.
Das kann der traditionelle Platz vor dem Weihnachtsbaum sein, die Treppe im Haus oder mit der schicken Festkleidung auf dem Bett – entscheidend ist nicht der Ort selbst, sondern dass er Jahr für Jahr gleich bleibt.
10. Wenn dein Baby den Baum entdeckt
Dein Baby ist neugierig und krabbelt unter den Weihnachtsbaum. Besonders goldig wird das Motiv, wenn es von oben am Baum aus der Vogelperspektive fotografiert wird. Zu sehen sind nur der kleine Po, die Beinchen und Füßchen und man fragt sich unwillkürlich, was das Baby wohl Interessantes entdeckt hat. Besonders charmant wird das Bild, wenn ein Haustier neugierig dazukommt.

11. Gemeinsam unterwegs im Lichterglanz
Ein gemeinsamer Spaziergang am Heiligabend oder an den Weihnachtstagen ist eine wunderbare Gelegenheit für weihnachtliche Outdoor-Bilder – dick eingepackt, die Kinder an der Hand, vielleicht ein kleines Stück Weg vor dem eigenen Haus oder an einem schön geschmückten Ort in eurer Stadt.
Besonders stimmungsvoll für Weihnachtsfotos mit Kindern ist der frühe Abend, wenn es schon dunkel ist, warmes Licht die Fenster sanft beleuchtet und weihnachtliche Beleuchtung in Gärten und Straßen alles in einen sanften Weihnachtszauber hüllt.
12. Wenn alles kurz still wird
Ein Motiv, das einen besonders stimmungsvollen Moment festhält. Die Kinder sitzen auf dem Boden, mit dem Rücken zur Kamera und den Blick auf den beleuchteten Weihnachtsbaum vor sich gerichtet. Die Gesichter bleiben unsichtbar, der Baum leuchtet – ein ruhiges und zeitloses Motiv in der Weihnachtszeit.

Tipps für entspannte Weihnachtsfotos mit Kindern
Die schönsten Weihnachtsfotos entstehen oft ganz nebenbei – mitten im Moment. Nicht, weil alles perfekt geplant ist, sondern weil sich alle wohlfühlen. Diese Gedanken können dabei helfen, den Druck rauszunehmen und Raum für echte Augenblicke zu lassen:
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Bewegung zulassen: Kinder dürfen neugierig sein, herumrennen, lachen oder auch mal im Weg stehen. Genau darin liegt oft der Charme der Bilder.
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Momente begleiten statt inszenieren: Fotografiere das, was ohnehin passiert: Geschenke auspacken, Kuscheln auf dem Sofa, gemeinsames Staunen vor dem Baum. So entstehen Bilder, die sich echt anfühlen.
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Ruhige Rahmenbedingungen schaffen: Ein aufgeräumter Ausschnitt, warmes Licht und etwas Abstand reichen meist völlig aus. Mehr braucht es nicht.
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Zeit lassen: Wenn nichts sofort klappen muss, entsteht automatisch eine entspanntere Stimmung – für Kinder und Erwachsene gleichermaßen.
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Unperfektes wertschätzen: Ein verwackeltes Bild oder ein unscharfer Moment kann später oft mehr erzählen als ein technisch perfektes Foto.
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Auch mal die Kamera weglegen: Nicht jeder Augenblick muss festgehalten werden. Manchmal reicht ein einziges Bild – und der Rest bleibt Erinnerung.
Am Ende geht es bei Weihnachtsfotos mit Kindern darum, Erinnerungen einzufangen, die sich auch Jahre später noch nach euch anfühlen und euch gerne zurückdenken lasst. Ob unscharf, von hinten oder aus Kinderperspektive – jedes dieser Motive erzählt eine Geschichte. Eure Geschichte.